Junk Journaling – Warum plötzlich alle wieder kreativ Tagebuch führen
Junk Journaling – Warum plötzlich alle wieder kreativ Tagebuch führen

Junk Journaling: Der kreative Trend gegen den Alltagsstress
Zwischen Stickern, alten Fotos, Konzerttickets, Washi Tape und kleinen Erinnerungen entsteht gerade einer der größten Kreativtrends des Jahres: Junk Journaling.
Was früher vielleicht einfach „Chaos im Notizbuch“ gewesen wäre, ist heute ein kreativer Gegenpol zur digitalen Dauerbeschallung geworden.
Immer mehr Menschen legen das Smartphone bewusst zur Seite und greifen wieder zu Papier, Schere und Kleber. Der Wunsch nach analogen Hobbys wächst massiv – besonders kreative Offline-Aktivitäten wie Journaling, Scrapbooking oder Vision Boards erleben aktuell einen regelrechten Boom. (The Michaels Companies, Inc.)
Aber was genau steckt eigentlich hinter dem Trend?
Was ist Junk Journaling überhaupt?
Ein Junk Journal ist eine Mischung aus Tagebuch, Scrapbook, Collage und kreativem Erinnerungsbuch.
Das Besondere: Verwendet wird oft genau das, was sonst im Alltag weggeworfen würde.
Zum Beispiel:
- Eintrittskarten
- Verpackungen
- Postkarten
- Zeitschriftenausschnitte
- alte Briefe
- Stoffreste
- Sticker
- kleine Notizen
- gepresste Blumen
Aus diesem „Junk“ entsteht Schritt für Schritt ein ganz persönliches Kunstwerk.
Anders als beim klassischen Scrapbooking gibt es dabei kaum Regeln. Genau das macht Junk Journaling für viele so entspannend. „Perfekt“ muss hier nichts sein – im Gegenteil: kleine Unregelmäßigkeiten und spontane Ideen machen den Charme aus. (Wikipedia)
Warum plötzlich alle wieder analog werden
Wir verbringen täglich Stunden vor Bildschirmen.
Viele sehnen sich nach etwas Echtem, Greifbarem – nach einem Hobby, das entschleunigt.
Genau deshalb sind analoge Kreativtechniken momentan so beliebt. Laut aktuellen Trendreports steigen die Suchanfragen nach Journaling, Vision Boards und anderen „offline hobbies“ enorm an. Junk Journaling-Suchen sind zuletzt um über 60 % gestiegen. (The Michaels Companies, Inc.)
Der Reiz liegt dabei nicht nur im Basteln selbst:
- Kreativität hilft beim Abschalten
- Hände und Kopf beschäftigen sich gleichzeitig
- Erinnerungen bekommen wieder einen echten Platz
- der Fokus liegt auf dem Moment statt auf dem nächsten Scroll
Viele beschreiben Junk Journaling deshalb sogar als eine Art kreativen Digital Detox. (People.com)
So startest du dein erstes Junk Journal
Das Beste: Du brauchst kein teures Profi-Equipment.
Für den Einstieg reichen oft schon:
- ein Notizbuch oder alter Kalender
- Klebestift oder Washi Tape
- Schere
- Stifte
- Zeitschriften
- kleine Erinnerungsstücke
Dann einfach loslegen ✨
Du kannst:
- deinen Alltag dokumentieren
- Reisen festhalten
- Moodboards gestalten
- kreative Gedanken sammeln
- To-do-Listen verschönern
- Lieblingsfarben und Inspirationen kombinieren
Es gibt kein „richtig“ oder „falsch“.
Genau das macht Junk Journaling so befreiend.
Die schönsten Materialien für Junk Journaling
Besonders beliebt sind aktuell:
- Washi Tape
- Sticker
- Lettering-Stifte
- Vintage-Papiere
- Stempel
- Transparentpapier
- alte Buchseiten
- Die-Cuts
- kleine Fotos
👉 also genau die Dinge, die Kreative lieben
Perfekt passend dazu:
- Papierkunst & Scrapbooking
- Sticker & Rub-Ons
- Washi Tape
- Journaling-Zubehör
- Lettering-Brushpens
Fazit: Kreativität statt Doomscrolling
Vielleicht ist genau das der Grund, warum Junk Journaling gerade so viele Menschen begeistert:
Es geht nicht darum, perfekt zu sein.
Es geht darum, Erinnerungen festzuhalten, kreativ zu werden und sich bewusst Zeit für sich selbst zu nehmen.
Oder anders gesagt:
Weniger Scrollen. Mehr Schneiden, Kleben und Gestalten
Habt ihr Junk Journaling schon ausprobiert?
Vielleicht entdeckt ihr auf der nächsten kreativmesse direkt neue Materialien und Inspirationen dafür









